Drachenband die Zweite

Grundsätzlich hatte ich das Drachenbandmuster schon einmal in Arbeit. Jetzt hab ich mich an eine andere Variante gemacht. 

Grundsätzlich ist es immer noch eine Zweiloch-Technik. Trotzdem sind bei dieser Variante alle Brettchen voll bespannt, dadurch ergibt sich dann die zusätzliche Kontur des Musters. 

Das einzige was daran nicht wirklich korrekt ist: inzwischen hab ich herausgefunden das das historische Original nicht in dieser Technik hergestellt wurde. Das war nämlich broschiert. Nun ja, irgendwann werde ich auch das noch lernen, jetzt mach ich es mal so fertig. 

Nadelbindenadeln

Wieder mal was aus der Abteilung Holzwurm.

Von meinen Messerbau-Aktivitäten hab ich einige Abschnitte von Edelhölzern aufgehoben, die zwar nicht mehr für einen Griff, sehr wohl aber noch für edle Nadelbindenadeln reichen. Hier werden in nächster Zeit auch noch Einige hinzukommen, hab noch Perückenstrauch, Apfel und Zwetschke vorbereitet.

Alles natürlich fein säuberlich poliert, es soll ja etwas Besonderes werden.

Als Anfang mal: eine Nadel aus Eisenholz und zwei vom fast goldenen Perückenstrauch:

Germanenfest in Elsarn 2016

Wie jedes Jahr zum Nationalfeiertag gab es auch heuer wieder das Germanenfest in Elsarn.

Also sind wir (zwar nur in kleiner Besetzung, aber doch) ausgerückt. Und die Wettergötter waren gnädig, es war zwar zeitweise bedeckt, aber trocken und warm.

Wir konnten auch einige gute Unterhaltungen führen, und haben ein paar neue Sachen gelernt. Unterm Strich war das Angebot aber gegen die Vorjahre stark reduziert, schade.

Ton

Wieder mal ein neues Experiment. Bei einer Baustelle nahe beim Büro haben Tiefbohrungen große Brocken zu Tage gefördert die mir sehr interessant aussehen. Also hab ich gleich mal bei Gelegenheit den Kofferraum vollgeladen und eingelagert. Tipps aus dem Freundeskreis reichen von “ausprobieren” bis “Wiener Lettn, gehört gemagert”.

Aber soweit bin ich noch nicht. Jetzt beginnt mal der mühsame und zeitaufwändige Teil: den Ton aufschlämmen und vom groben Sand und Steinen reinigen. Und dann muss der ja erst wieder soweit trocknen das er überhaupt verwendbar ist.

Schloß Rosenau und Burg Ottenstein

Was machen wir so an einem Wochenende? Zwei Hausflohmärkte abklappern, und ein paar alte Gemäuer besuchen.

Diesmal war das Freimaurerschloß Rosenau dran, heute ein nettes Hotel, mitten in einer Parklandschaft und wunderschön hergerichtet. Leider aber nur teilweise zugänglich.

Fast bei uns zu Hause, und auf jeden Fall einen Besuch wert ist die Burg Ottenstein. Hoch über dem Kamptal auf einem Felsen gelegen, mit einem wunderschönen Vorhof, tollen Schmiedearbeiten und einer (leider verschlossenen) Kapelle mit alten Fresken.

Wir freuen uns schon auf den Weihnachtsmarkt dort, den werden wir sicher besuchen.