Die Drachen

Hier mal ein Testband, mit dem ich mich an das nächste Band in Zweilochtechnik herantaste. Das Muster soll nach einem Fund in Dublin, Irland aus dem 10. Jahrhundert sein, bislang hab ich allerdings noch den Fundbericht nicht gefunden, somit ist das noch Spekulation.

Dieses Band kann man auch mit mehr Fäden im Musterteil weben,  um einen Rand um die Drachen zu bekommen, das muss ich aber erst ausprobieren.

Hallstatt 3

Und weiter geht’s mit Brettchenweben. Diesmal aber nicht mittelalterlich, sondern keltisch.

An das Band hab ich mich erst herantasten müssen. Das Muster ist vom als “Hallstatt 3” bekannten Fund inspiriert. Das Original dürfte in  Zweilochtechnik gemacht worden sein, ich hab ein einfaches Einzugsmuster verwendet und um ein paar Drehungen an den Wendepunkten erweitert um die Ecken “schärfer” hinzukriegen.

Die erste Version war auch farblich invertiert – wobei nicht ganz klar ist welche Farben das Original überhaupt hatte.

Das Ergebnis ist jedenfalls ein sehr dekoratives Band, mir gefallen ja die “einfachen” Muster.

Bathilde – eine spröde Geliebte

Dank meiner Freundin Regina hab ich die Liebe zum Brettchenweben wiederentdeckt. Irgendwann hatte ich das mal gelernt und – etwa auf dem Level des Köper-Musters – wieder aufgegeben.

Nun war eine Herausforderung da – eine merowingische Ärmelborte, die man entweder der Äbtissin Bathilde de Chelles oder ihrer Schwester Bertille zuordnen kann (ganz klar ist es nicht, in dem Grab herrscht etwas Unordnung, und es wurde auch mehrmals geöffnet).

Das Band ist in Zweilochtechnik gewebt, der Musterteil ist also nur mit 2 statt 4 Fäden bezogen, und der Schussfaden ist an einigen Stellen des Musters sichtbar. Mein Versuchsband habe ich mit Leinenfäden gemacht. Noch hab ich immer wieder Fehler drin, vor allem das Zurückweben wenn ich einen Fehler hatte klappt noch nicht immer….den nächsten Versuch möchte ich auch auf einem Webrahmen starten, da das Muster erst mit großer Spannung gut herauskommt ist das Weben vom Gürtel weg nicht gleichmäßig genug.