Archiv der Kategorie: DIY

Werkzeugpflege

Man kann ja nicht wirklich sagen ich hätte zu wenig Werkzeug. Nur….zeitweise bedarf es doch einiger Reparaturen. Der Stiel des Spaten war z.B. abgebrochen, der von der kleinen Axt grenzwertig. Also: mehr Stiel bitte!

Und weil ich schon dabei war musste natürlich auch alles frisch geschliffen werden. Und anschlieβend gab es noch Leinöl für alle!

Für das bevorstehende Auspflanzen hab ich mir schnell noch ein Pikier- und Pflanzholz gebastelt..hier auf dem Foto ist es noch schön und sauber, das hat sich dann aber schnell geändert….

Neue Trenntoilette

Aus Kunststoff hatte ich mir ja schon einmal eine Trenntoilette gefertigt. Jetzt kommt die feinere, und auch für Mittelalterlager taugliche Version dran. 

Das Innenleben hab ich mir schon besorgt, und eine nette Kiste gezimmert. Jetzt fehlen mir noch ein paar Verstrebungen innen damit auch beim Transport alles am Platz bleibt, und natürlich ein Sitz und ein Deckel für das Ganze. Und irgendwelche – möglichst MA-taugliche Griffe brauche ich auch noch, da hab ich noch nichts passendes gefunden.

Garmanns – Kartusche reinigen

Nicht alle Arbeiten brauchen gleich Ersatzteile. In den letzten Wochen hat mich, grad weil ich zu Hause bin, immer gestört das der Wasserhahn in der Küche immer wieder eine Lacke macht. Und jetzt ist die Arbeitsplatte dort nicht eine ordentliche Arbeitsplatte sondern immer noch ein schnell zusammen gezimmertes Provisorium. 

Zeit und das Werkzeug hab ich ja, also hab ich das Ding mal aus einander genommen. War natürlich vollig verkalkt, und dort wo immer wieder das Wasser gestanden ist, auch etwas versifft.

Zuerst hat alles mal in längeres Essigbad bekommen, dann hab ich mit der Bürste die Reste entfernt. Am Schluß noch eine großzügige Ladung Armaturenfett (die Dichtungen sehen gut aus) und siehe da: alles wieder dicht. 

Trockentrenntoilette

Was ist es?

Trockentrenntoiletten basieren darauf dass die festen und flüssigen Ausscheidungen getrennt werden. Weil die flüssigen Bestandteile den meisten “unguten” Geruch produzieren, der “feste” Teil relativ einfach mit einem entsprechenden Bindemittel neutralisiert werden kann. 

Wozu baut man sowas?

Ich hab mir sowas aus zwei Gründen gebaut: einerseits als transportable Version für die MIttelalterlager, oder fürs Camping allgemein. Andererseits für die Momente wo entweder Strom oder Wasser für die normale Toilette weg sind. Was in Garmanns Beides, durch Eissturm oder leere Brunnen schon aufgetreten ist. 

Was ist das Schwierigste dran?

Die Schale um den flüssigen Teil aufzufangen. Zwar gibt es im Internet für fixe Installationen passende Teile zu kaufen, für eine transportable Lösung hab ich einen Trichter vom Elch genommen und mit der Heissluftpistole umgeformt, was beim ersten Versuch zu Bruch geführt hat.. aber V3 ist bereits in Arbeit. Ausständig ist allerdings der Versuch ob die jetzige Variante auch für das andere Geschlecht praktikabel ist, sonst muss dass noch mal zurück in die Werkstatt

Wie gut funktioniert es?

Theorie ist eines, Praxis etwas anderes. Ist es wirklich geruchsfrei wie auf x-Internetseiten behauptet? Nein! Ich habe als Bindemittel Holzspäne benutzt, nach einer Woche im Haus hängt trotzdem ein leiser Holz/Sch—- Geruch in der Luft. Wenn die Entsorgung über den Misthaufen stattfindet muss man kompostierbare Kunststoffsackerl verwenden, Und da ist eine Woche das Maximum. Entsorgt man über den Mistkübel ist Katzenstreu eine überlegenswerte Alternative. 

Meine tragbare Variante ist klein. Dementsprechend auch der (Scheibenwasch-)Kanister für die flüssigen Bestandteile. Geht wenn man entsprechend ausleert, Für eine längerfristig brauchbare Variante wären 10l das Minimum, dann muss man nicht täglich ausleeren.