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Trockentrenntoilette

Was ist es?

Trockentrenntoiletten basieren darauf dass die festen und flüssigen Ausscheidungen getrennt werden. Weil die flüssigen Bestandteile den meisten “unguten” Geruch produzieren, der “feste” Teil relativ einfach mit einem entsprechenden Bindemittel neutralisiert werden kann. 

Wozu baut man sowas?

Ich hab mir sowas aus zwei Gründen gebaut: einerseits als transportable Version für die MIttelalterlager, oder fürs Camping allgemein. Andererseits für die Momente wo entweder Strom oder Wasser für die normale Toilette weg sind. Was in Garmanns Beides, durch Eissturm oder leere Brunnen schon aufgetreten ist. 

Was ist das Schwierigste dran?

Die Schale um den flüssigen Teil aufzufangen. Zwar gibt es im Internet für fixe Installationen passende Teile zu kaufen, für eine transportable Lösung hab ich einen Trichter vom Elch genommen und mit der Heissluftpistole umgeformt, was beim ersten Versuch zu Bruch geführt hat.. aber V3 ist bereits in Arbeit. Ausständig ist allerdings der Versuch ob die jetzige Variante auch für das andere Geschlecht praktikabel ist, sonst muss dass noch mal zurück in die Werkstatt

Wie gut funktioniert es?

Theorie ist eines, Praxis etwas anderes. Ist es wirklich geruchsfrei wie auf x-Internetseiten behauptet? Nein! Ich habe als Bindemittel Holzspäne benutzt, nach einer Woche im Haus hängt trotzdem ein leiser Holz/Sch—- Geruch in der Luft. Wenn die Entsorgung über den Misthaufen stattfindet muss man kompostierbare Kunststoffsackerl verwenden, Und da ist eine Woche das Maximum. Entsorgt man über den Mistkübel ist Katzenstreu eine überlegenswerte Alternative. 

Meine tragbare Variante ist klein. Dementsprechend auch der (Scheibenwasch-)Kanister für die flüssigen Bestandteile. Geht wenn man entsprechend ausleert, Für eine längerfristig brauchbare Variante wären 10l das Minimum, dann muss man nicht täglich ausleeren. 

Zeltumbau – The Works

Die Näharbeiten waren natürlich wieder mal viel aufwändiger als gedacht. Die Nähmaschine hat geglüht, und unsere Finger auch weil bei den Zeltplanen vieles nur von Hand geht. Und selbst wo es geht waren die vielen Meter Zeltstoff mit der Maschine kaum zu bändigen.

Die neuen Vorhänge macht Renate diese Woche noch fertig, tja und dann hoffen wir nur auf gutes Wetter in Lockenhaus für die Premiere nach Umbau….

Ein paar Kleinigkeiten müssen wir dann noch vor Ort annähen. Die Holzknebel die jetzt den Windschutz verschließen wollen wir erst montieren wenn das Zelt steht damit wir wirklich die genauen Befestigungspunkte finden. Und die Stangen mit denen wir das Vorzelt ausstellen können sowie die Seile dafür muss ich noch basteln/ausmessen.

Hoffentlich kommen bald die Heringe vom Scheunenschmied, weil jetzt hab ich dann langsam wirklich zu wenige……