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Lagern mit Kampi und Friends

Nix is endgültig fertig geworden, dafür hat auch die Woche davor gesorgt, aber letztes Woende hab ich es dann gewagt und bin erstmals Lagern gefahren. Hier im 21., was einen gewissen Rückhalt bot.

Der Aufbau war gut, die Nachbarn auch schon alte Bekannte, und so saß ich dann da und versuchte den Schuster zu mimen. Erste Erkenntnis: ohne gscheiten Tisch geht’s nicht. Und ein Brettl über den Korb reicht nicht. Kampi hat jedenfalls großartiges geleistet, die Organisation gefällt mit. Bin ich halt streunen gegangen, und die Entschädigung waren viele gute Gespräche, Tipps, Freunde die ich bisher nur von Facebook oder kurz von Märkten etc. kannte – also fad ist mir nicht geworden.

Samstag dann:

Großartig lustig waren die Märchen am Faden. Weil sich ein kleines Mädchen so vor dem Drachen gefürchtete hat ihre Mutter sie zwischen Kampi und mich gesetzt. Hm, ich links, Kampi rechts – hat sich die Kleine jetzt wirklich weniger vor dem Drachen gefürchtet?

Wir gehen es ernst an, und bekommen wirklich Besuch. Meine Nachbarn kochen auf, bei mir im Zelt ist eher Halli-Galli mit Freunden angesagt. Michi, Georgi, Dominik. Der Scheunenschmied schaut vorbei – und bekrittelt als erstes meine Herringe*ggg*. Naja,  er hat ja recht, die modernen Stahlstifte passen wirklich nicht zum Ambiente. Wirklich ändern muss ich aber erstens die Beheizung des Zelts *kofff, rauch* – vor allem wenn ich zukünftig Nächtens zumachen will – und die Sitzgelegenheiten. Schusterarbeiten? Naja, Sohlen und Oberleder für ein Paar hab ich zugeschnitten, mehr aber auch nicht.

Leichtes Formtief am späten Nachmittag, dafür eine lustige Nacht mit neuen Freunden, und wirklich mittelalterliche Nebenbeschäftigungen wie schnitzen und messerschleifen am Feuer.

Am Sonntag herrscht irgendwie verfrüht Aufbruchstimmung. Während ich in guter Begleitung noch beim Kaffee sitze – und ok, auch irgendwann beim ersten Bier – wird bereits teilweise abgebaut. Schade. Daher freue ich mich umso mehr das Dominik, Manfred und Su noch überraschend vorbeischauen. So sehr das ich ganz vergesse dass Sie Geburtstag hat *Deppich*.

Fazit: Ein rundes Wochenende. Bevor ich mich aber wieder als “Lagerer” über ein Fest drübertrau muss ich zuerst mal mein Zelt fertigbauen  – und einen Tisch und irgendwelche Bankln.

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