Oster-Wochenende in Höflein

I knoff – etwas spät dran hier von Ostern zu berichten. Aber mit Kursen, Versuchen, Lagern und allem war einfach bisher keine Zeit dazu. Daher jetzt etwas verspätet mal ein kleiner Bericht vom Oster-Wochenende.

Grundsätzlich war ich die Karwoche ja nur mehr gehetzt. Zeltplanen verspätet, dazwischen drechseln lernen, im Hinterkopf das Lager danach. Und dann hat Gerji noch gemeint: hm, das Woende wäre eigentlich ideal um meine Feuerschale zu brennen. Ich im Hinterkopf: “Und das Birkenpech-kochen könnte man damit glei verbinden, wenn ich einen passenden Topf auftreib, mit Metalldecken, den man einfach dafür opfert.”

Bepackt wie ein Flüchtlingstransporter, und nix fertig, am Karfreitag raus nach Höflein. Zelt noch weit offen, die Liege grad mal soweit dass man drauf schlafen kann. Zum Zeitvertreib ein verzweifelter Versuch im Keller zumindest eine Plane zu nähen – näääh, die Maschine mag mich nicht. (Hab erst am Mo oder Di drauf herausgefunden wie die richtigen Einstellungen sind damit das klappt).  Samstag dann mal im örtlichen Lagerhaus Holz – viel Holz – besorgt. Und das Zelt zumindest auf einer Seite provisorisch zugemacht. Beim Wind in Höflein eine Herausforderung. Sturm, Regen, Schnee, das Zelt hält. Zusätzlich eine Plane über die Feuerstelle und los geht’s.

Um es kurz zu machen: bei der Feuerschale gab es zwei Probleme: viele Lufteinschlüsse – nächstes Mal mach ich das anders,  und durch den starken Wind vermutlich zu große Temperaturunterschiede bei hochfahren der Temperatur.  Hier würde etwas Geduld = warten auf bessere Bedingungen, wie eine windstille Sommernacht, sowie abdecken mit heißer Erde vermutlich helfen. Aber ich probier es wieder.

Gelungen ist der Versuch mit dem Birkenpech. Der Klumpen steht mir jetzt für ein Schuster-Schwarzpech zur Verfügung, und natürlich auch um Pfeilspitzen anzukleben. Mal sehen wie das geht. Dafür brauch ich aber mal wieder ein reines Leinöl, und etwas Baumharz, momentan gibt’s beim Baumarkt nur Leinöl-Firnis, also mit Sikkativen…mal sehen.

Die Nacht verlief stürmisch, und bei minus ein Grad etwas kühl, trotz Feuerstelle. Mies vorallem wenn um vier Uhr früh die Plane über dem Feuer weggerissen wird und ich aus dem warmen Schlafsack raus muss…brr….

Sonntags dann langsam Abbau, Osterfeier mit Gerji’s Familie, und etwas Schnee zum drüberstreuen. Am Abend hat’s mir dann gereicht, heim nach Wien und ein warmes Bad.

 

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