IKEA-Hobo im Praxistest

Nach einigen Anleitungen hab ich mir einen sog. “IKEA-Hobo” gebaut, als kleinen Camping-Holzofen. Heute hab ich den Praxistest gemacht, und gleich etwas neuen Zunder produziert. Gleich vorab: ich bin zufrieden mit dem Mini-Ding.

Pro:

  • Kosten knapp bei 10,–
  • leicht zu befeuern – selbst für Laien, selbst unter widrigen Bedingungen
  • schnelle Hitze – und die ist hoch
  • geringer Holzbedarf, liefert mit kleinen Stücken gute Leistung
  • wenig Rauch durch hohe Temperatur
  • fast kein Funkenflug
  • Tasse unten erwärmt sich kaum, auch auf Rasen verwendbar
  • leicht zu reinigen. Ausbrennen lassen, ausschütteln, fertig.

Contra:

  • Man kann nur kleine Holzstücke nachlegen,
  • wenn ein Topf/eine Pfanne draufsteht muss man den/die wegnehmen um nachzulegen, sonst kann man wirklich nur Mini-Stückerl nachlegen
  • Instabil: der Schwerpunkt liegt zu hoch, werde dem Ding noch ausklappbare Beine zur Stabilisierung verpassen
  • Kleine Holzstücke = brennen schnell weg
  • Bei längerem Betrieb verlegt die Asche die Luftzufuhr, dann muss man mit was Kleinem stochern, für einen normalen Schürhaken ist kein Platz
  • Alles verbrennt schnell zu Asche – d.h. keine Glut, keine anhaltende Hitze, wenns aus ist ist das Ding schnell kalt.

Fazit: Guter Holz-Campingofen für wenig Geld. Super um schnell eine Pfanne/Wasser warm zu machen. Schnell transportiert, schnell gereinigt. Eine Winternacht möcht ich im Zelt damit nicht durchstehen, da ist mir ein kleines “normales” Feuer lieber, weil das kann ich langfristiger bzw. ausdauernder steuern.

 

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