Dreharbeiten auf Burg Kreuzenstein

Normal kriegt man mich sicher nicht vor drei Uhr früh aus den Federn. Aber da ich die Gelegenheit hatte als Statist mitzuwirken – und viele Freunde von mir dabei waren – hab ich mich trotzdem aus dem Bett geschwungen. Gedreht wurde eine mittelalterliche Traumsequenz für diese Produktion: http://www.startnext.at/der-medizinmann auf der Burg Kreuzenstein.

Bei der – noch nächtlichen – Ankunft am Parkplatz war zuerst das Problem jemanden zu erkennen. Viele dunkle Gestalten die im Schutze der Dunkelheit zum Sturm auf die Burg rüsten. 😉 Erst aus der Nähe hab ich dann auch einige bekannte Gesichter entdeckt.

Bei der Maske wurde dann die Richtung klar in die es ging – weil wir waren alle viel zu sauber (da hätte ich mir die Dusche sparen können). Es wurde langsam auch hell, was gut war sonst hätten wir uns im Dunkel mit dem geschminkten “Dreck” im Gesicht vielleicht verloren. Den unter den Fingernägeln hätte ich mir aber auch auf die klassische Methode holen können, ohne Schminkpinsel, Lacken gab es genug…..

Als Neuling musste ich erst herausfinden das der Ausdruck Statist eng mit Statisch zusammenhängt – also man steht viel herum.

Etwas frisch war es auch, da wir aber größtenteils in unserer eigenen Gewandung spielen durften kamen wir hier ganz gut weg. Endlich, es war inzwischen schon hell, ging es mit den eigentlichen Dreharbeiten los. Mit vielen Wiederholungen, wobei wir die Ankündigung “Das ist die Letzte” irgendwann auch nicht mehr ganz ernst nehmen konnten. Gelacht haben wir aber – wenn wir durften – trotzdem viel bei der Geschichte. Unter anderem als wir dann im Laufe des Vormittags immer hungriger zu den drei Kaninchen (von mir getauft Vorspeise, Hauptgang und Nachspeise) und Hühnern starrten.

Zum Schluß dann endlich ein Kaffee und Frühstück – nein doch nicht – noch mal zurück und die Soundaufnahmen extra noch mal. Aber dann eeendlich: Kaffee!

Es hat auf jeden Fall viel Spass gemacht, war ein Erlebnis und wenn ich wieder die Gelegenheit bekommen bin ich dabei.

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