Lehmofenbau in Höflein

Ein sehr langes Wochenende 😉 ging gestern zu Ende. Und ich denke mal sehr erfolgreich. Weil: unser Lehmofen ist gelungen, jetzt muss er nur noch trocknen.

Lehm gibt es in Höflein ja genug, Anfangs war es ganz bequem – weil wir haben nur die Pauli-Hügel abtragen müssen und hatten feinst granulierten Lehm. Etwas unterschätzt hab ich allerdings die Mengen, drum mussten wir am Ende dann doch graben. Und ich verstehe jetzt wieso die Weinkeller einfach so halten: der Lehm ist steinhart, und trotz des vielen Regens staubtrocken. Der Part war etwas mühsam.

Zur Konstruktion ist noch zu sagen: man muss einige Pausen einlegen damit sich das Aufgebaute verfestigt, sonst rutsch es durch den eigenen Druck weg. Aber so haben wir eigentlich ganz automatisch mehr Wandstärke gekriegt als ursprünglich geplant – zum Preis das wir natürlich auch mehr Material ausgraben mussten.

Gar nicht bewährt hat sich der Karton bei der Ofenluke, der war viel zu dünn und gab dann nach als er nass war. Eine dünne Holzplatte wäre da wohl eher angesagt. Da müssen wir wahrscheinlich noch etwas innen schaben bevor wir den das erste Mal befeuern. Die mit Tapetenkleister in Schichten geleimten Zeitungen der Kuppel dagegen haben super funktioniert.

Danke auch allen Freunden die auf Besuch gekommen sind, war eine Gaudi. Und wer nicht dabei war: Ihr habt was verpasst, vor Allem das Stampfen im Gatsch macht echt Spass.

Aber was erzähle ich euch – hier sind die Bilder:

 

3 Gedanken zu „Lehmofenbau in Höflein“

  1. Welch “großartiges” – im wahrsten Sinne des Wortes – Projekt! Find ich toll was du/ihr da auf die (Lehm)Beine gestellt hast.

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