TH – Wohnzimmerboden

Wenn man nicht so genau hingesehen hat war das relativ billige Laminat im Wohnzimmer ja eh ok.  Aber es waren einige Pecker drinnen, und die kann man grad bei Laminat schlecht ausbessern. Als die Fläche auch mal frei war konnte man aber auch die Trampelpfade deutlich erkennen, also die stärker beanspruchten Bereiche, und auch genau wo Teppich lag und wo die Sonne wüten konnte. 

Da ich schon im Rest der Wohnung überall Echtholz-Parkett verlegt hab – warum jetzt beim Wohnzimmer eine Ausnahme machen. Außerdem hatte ich die Fliesen im Küchenbereich schon darauf nivelliert, es war also eh schon geplant. Und jetzt ist das stimmig mit dem Rest der Wohnung. Vorteil hier war: ich musste nicht extra nivelieren weil ich das seinerzeit schon für das Laminat gemacht hatte. 

TH – Küche fertigstellen

Ein paar Teile haben an der Küche ja noch gefehlt. Ich mag den Elch, aber für “komische” Maße muss man trotzdem zum Tischler gehen. 

Wie für das Türl über dem Kühlschrank, da komm ich mit den fertigen nicht hin, oder rechts vom Kühlschrank wo ich grad mal 23×30 Platz hab. Mit einer Spezialanfertigung war das aber kein Problem, und sie hat auch auf Anhieb gepasst. Und ich hab jetzt noch eine zusätzliche Lade über den Mistkübeln eingefügt, was sehr praktisch ist. 

Mein Esstisch – eigentlich war der schon fertig. Aber ich hab alles zu filigran dimensioniert, bzw. nicht einberechnet wie stark die Scherwirkung durch die Hairpin-Beine ist. Jedenfalls hat sich trotz des Rahmens drunter die Platte durchgebogen. Schluss mit Lustig, ein nettes geschweißtes Doppel-T drunter und a Ruh ist. 

Die andere Sache war die Arbeitsfläche. Ich hatte jahrzehntelang immer eine billige Platte, und man hat es ihr angesehen.  Schlecht zu reinigen, Kratzer, mjäh. 

Wenn ich also schon alles neu und gut mache…..langer Rede kurzer Sinn: Keramik. Ich werde zwar auch darauf nicht direkt schneiden, aber da geht nix rein, und die Platte zu zerkratzen wird schwierig. Sie wird sich auch nicht auf der Unterseite durch die Dämpfe von Backrohr oder Geschirrspüler aufwerfen, und das hat meine alte Platte trotz aller Vorsicht und montierten Leisten gemacht.  Die Kosten sind allerdings entsprechend…

TH – Abstellkammerl

Eigentlich ist ein Abstellkammerl keiner wirklichen Erwähnung wert. 

Aber brauchen tun wir sie, und sie bieten ja auch einiges an Stauraum. Wenn sie wie bei mir unter die Stiege gehen sind sie allerdings ein Pain wenn man den Boden neu macht. 

Die Fliesen sind ein Overkill, eigentlich wäre alles in Grau geplant gewesen. Da ich aber beim Küchenboden alles während der Arbeit umgedreht hab hatte ich noch relativ viele Musterfliesen über. Also warum nicht….

Die Regalsysteme mussten natürlich an die Gegebenheiten der Stiege angepasst werden – und das allerletzte Eck am unteren Ende der Stiege hab ich jetzt einfach zu gemacht, ich bin dort nie drunter gekrochen, bzw. lagen dort nur Sachen die ich über die Jahre ohnehin schon vergessen hatte weil ich sie nie wieder gebraucht habe. 

Zeltumbau

Auf mein altes Zelt war ich immer sehr stolz. Die Basis war immer ein großes 3m A-Zelt, aber durch das Ausklappen einer Seite und die zusätzlichen Seitenteile ergab sich ein sehr geräumiges 3x3m Zelt mit sehr steilen Wänden. 

Die Schattenseite der Geschichte waren sehr viele Stangen um das stabil zu halten, viele Heringe und Abspannungen, und somit eine sehr lange Aufbauzeit. Daher bin ich ohnehin schon in den letzten Jahren dazu übergegangen mit 2 kleineren A-Zelten und einer Plane ein völlig andere Konstruktion zu nutzen, und es hat sich bewährt. 

Nun, was tun mit dem alten Zelt? Einerseits mal ein Rückbau auf die ursprüngliche A-Konstruktion. Aber nicht ganz, die überlappenden Flächen an den Stößen hab ich bei behalten, weil die waren gut gegen Zugluft, hier musste nur frisch genäht werden. Auch die Knebelverschlüsse sind einfach praktisch weil schnell verschließbar. Einige Stellen wie die Löcher am First mussten frisch genäht werden, auch unten waren schon stellenweise die Schlaufen durch.  Die Nähte dann frisch abdichten war sicher auch kein Fehler.

Und letztendlich: ich hatte nie ein Gestänge das für ein A-Zelt gedacht war.  Also musste da ein neues, einfaches Gestänge her. Das war aber die einfachste Übung. 

Das Resultat ist jedenfalls ein wieder sehr brauchbares A-Zelt.

Garmanns – Lackierbox

Auch wenn es bisher doch etwas zu kalt war, ich hab vor einige Dinge, vor allem Möbel, zwecks Restaurierung in nächster Zeit zu Lackieren. Das hab ich zwar im Kleinen in den letzten Jahren auch schon gemacht, aber nicht immer mit guten Ergebnissen: Drinnen in der Werkstatt ist immer etwas Staub. Draußen wirbelt ein kleiner Windstoß alles Mögliche auf, und bei wasserlöslichen Lacken reicht schon ein kurzer Nieselregen um Flecken zu verursachen. 

Zeit für eine Lackierbox. Für meine Bedürfnisse muss es nichts stabiles sein, ein Holzrahmen mit Malerfolie reicht völlig. Und es muss zerlegbar sein, also Teile die ich auch wegräumen kann wenn ich sie nicht brauche. 

Nebeneffekt der Malerfolie: die ist statisch und fängt den beim Aufstellen möglicherweise vorhandenen Staub ein.  Erste Versuche waren sehr erfolgversprechend. Sturm darf allerdings trotzdem keiner sein….

Kai Korbing Bürosessel Restaurierung

Ich hab ja ein Faible für die 60er~70er Jahre. Als mir dann dieser Bürosessel unter die Finger kam war klar – der wird hergerichtet. 

Nur: Polster gab es keinen, und der Fuß und die Rollen waren fast schwarz angelaufen. 

Den höhenverstellbaren Fuß hab ich selber in den Griff bekommen, beim Fuß und den Rollen musste eine professionelle Firma ran die den aufpoliert, frisch anodisiert und die Rollen neu verchromt hat. Jetzt kann man sich fragen – zahlt sich das aus? Ja, weil die Qualität des Materials so hochwertig ist. 

Ein neuer Polster für die Sitzfläche war dagegen praktisch kein Problem, nur ist es heute gar nicht so einfach einen passenden orangen Möbelstoff aufzutreiben. 

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