Garmanns – Tröge, Lampe und Erde

Der Frühling kommt. Zeit wieder etwas draußen zu tun. Zuerst sind mal die beiden Tröge nach unten gewandert, die machen sich dort als Abgrenzung der Böschung besser. 

Dann hab ich mir endlich die letzte fehlende Lampe für das Vorzimmer geleistet – jahrelange Suche auf Willhaben hat leider hier keine Ergebnisse gebracht, also hab ich sie einfach gekauft. 

Und dann, ja dann, kam eine spontane Aktion. Meine Nachbarn lassen sich eine Wurfstein-Mauer machen. Als der Erdhaufen mit Aushub immer größer wurde kam mir eine Idee, da könnte ich doch die Einfahrt einebnen und die Löcher füllen….und nach kurzer Besprechung war alles klar. Die Topfs kamen mit dem Traktor und dem Kipp-Anhänger, der Bagger hat das schnell befüllt – und ich habe die Einfahrt unten voller Erdhaufen. 

Da ich den freien Tag nutzen wollte hab ich gleich mal die Hälfte eines Haufens durchgesiebt (nur um die größeren Steine rauszufischen) und verteilt. Angesichts dessen was da noch herumliegt wird sich die Aktion noch länger hinziehen. Heute mag mich allerdings mein Kreuz nicht mehr und behauptet dass das eine blöde Idee war….. 🙁

Brettchenweben – das Hochzeitsband

Ich hab mich wieder mal breitschlagen lassen für einen Freund ein Band für die Hochzeitskleidung zu weben…..es soll ja nur ein ganz einfaches Band werden. Nur grün, mit zwei goldenen Streifen….

Nun ja, aber dafür sollten es 12m werden. Damit weiß ich jetzt: mein Webstuhl schafft maximal 7m. Also musste ich zweimal aufspannen um auf die gewünschte Länge zu kommen. Ist aber besser so, weil selbst mit den 7m kann man selbst das entspannte Band kaum gleichmäßig weiterrücken. 

Interessant ist die Struktur geworden. Zuerst dachte ich ein einfärbiges Band wird eher fad (wozu kann man denn beim Brettchenweben irgendwelche Muster einarbeiten), aber durch den regelmäßigen Wechsel wurde es subtil interessant. 

Die größere Herausforderung kommt aber jetzt erst, weil jetzt soll noch ein breiter Gürtel mit Muster folgen. 

Holzfällen mit Woli

Als ich mir seinerzeit meine Motorsäge gekauft hab wurde ich lange beraten. Zu klein sollte sie nicht sein, aber auch nicht zu groß, weil teuer. “Na wie oft schneiden Sie große Bäume?” – “Selten, 1-2mal im Jahr wenn überhaupt.” war die Antwort. 

Und es hat ja auch gestimmt, das gelegentliche Bäumchen bei mir oder mal ein paar Große bei den Michis waren bislang nicht sehr fordernd. 

Nun hat aber Woli’s Janette heuer zwei Lose von der Gemeinde ersteigert. Sprich Parzellen in einem Windschutzgürtel, den die Gemeinde gerodet haben will. Sehr günstig, und das Holz gehört dann dir…..auf den ersten Blick eh keine große Affäre. Ein-zwei Wochenenden vielleicht….

Inzwischen haben wir unsere Ketten mehrfach nachgeschliffen und unsere Sünden abgebüßt. Weil es war, wie immer, doch ein bisserl mehr. Und ohne schweres Gerät muss ja alles auch händisch durch die Gegend geschleppt werden. Inklusive der drei Pappeln die so ziemlich zu den größten Bäumen gehörten die ich je gefällt hab. Aber das Wichtigste: es ist alles gut gegangen, und wir sind endlich fertig. Jubel! Der Holzhaufen im Hof kann sich auch sehen lassen (und das auf den Bildern ist bei weitem nicht alles). 

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