Werkstatt Neu

Vom gestrigen Workshop hab ich ein paar gute Ideen mitgebracht. Z. B. den Galgen für den Dremel, damit das Ding nicht in der Gegend herumkugelt. Besteht aus einem viereckigen Tischbein, einem Winkel, sechs Schrauben und einem Karabiner. Dann hab ich gehört das Polierstationen teuer sind… nicht mit mir. Die Bohrmaschine und die Tischhalterung war vorhanden (Letzteres Kostenpunkt ca. € 24,–), die Polierscheibe hatte ich auch und voila. Gut, Schutzbrille für die Augen ist ein Muss weil es keine Abdeckungen gibt (vielleicht bau ich mir noch eine, sogar das “wie” hab ich schon im Kopf), es funktioniert aber tadellos und ist sogar in der Geschwindigkeit regulierbar. Meinen Mini-Schraubstock werd ich bei Gelegenheit mal durch ein stabileres Modell ersetzen, aber das hat Zeit.

Ob ich die Werkbank zu einem Goldschmiedetisch mit Ausnehmung, Sägeplatz und Schütze für die Metallreste umbau muss ich mir noch überlegen, mal sehen wie es mit den Workshops weitergeht.

Goldschmiede-Workshop

Sehr erfolgreich haben wir heute die erste Runde in unserem Goldschmiede-Workshop erledigt. Und ich kann nur sagen: es hat wirklich Spaß gemacht. Sandra hat uns schön schrittweise die Basics beigebracht, und rückblickend betrachtet hätten wir uns ruhig an Silber rantrauen können – weil wir Spitze sind *ggg*.

Ok, das erste Ergebnis ist nur ein geschmiedeter Kupfer-Bandring, schon rein um bei den ersten Versuchen nicht zuviel Kohle zu verbragen – und wer jetzt sagt: “Das hättet ihr auch aus einem Kupfer-Röhrl schneiden können” sollte bedenken: wir haben die Ringe aus einem Kupferblech ausgesägt,  gefeilt, auf unsere Fingerweite gebogen, gelötet, haben bravurös gemeistertert das wir die Ringe noch weiten mussten weil wir zuviel weggefeilt haben, haben geschliffen und poliert, alles in allem fünf Stunden lang um dieses “unscheinbare” Ergebnis zu erzielen. Und uns dabei das nötige Grundwissen angeeignet.

@ sandra & marjorie: Nachdems schon beim heimfahren angefangen hat zu einen grünen Streifen zu produzieren – Kupfer ist halt doch nich ganz so stabil – hab ich kurz mit Nagellack versucht. Vergesst es, das kriegt man nicht gscheit auf die Innenseite…hm, vielleicht hab ich auch nur zu wenig Übung mit Nagellack *ggg*.

Bin schon schwer gespannt auf die nächste Runde.

Emailierkurs

Ein langes Wochenende liegt hinter mir – ich habe mir einen Emailierkurs in der Bock’schen Werkstatt gegeben. Mit Erfolg wie ich denke…denn die Ergebnisse sind ansehlich, und ich hab endlich Teile für den Griff und die Scheide meines selbstgeschmiedeten Messers die es auch wert sind dort montiert zu werden. Ob ich mir allerdings auch einen Ofen dafür anschaffe (und die Glas-Pigmente) steht noch in den Sternen, eher werde ich im Bedarffall für Einzelstücke wieder hinauspilgern. Obwohl – den könnte man auch bequem auf der Terrasse betreiben. Aber für Schmuck ist es eine interessante Variante – nur dafür müsste ich noch viel mehr üben um permanentere und reprodizierbare Ergebnisse zu erzielen.

Bilder gibt’s unten:

Die Detailbilder werde ich bei Sonnenschein noch mal probieren, vielleicht kommen die dann besser.

Waldviertel, Outdoor, Handwerk, und Mittelalter

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