Über Tarmes

Update 2014-01-14:

Während ich fleissig die Tarmes-HP weiter ausgebaut habe: hier, bei den Infos über mich selbst gab es schon seit Juni 2012 kein Update. Doch hat sich vieles seither verändert.

Die Kleidung ist inzwischen mit Materialen wie Hanf oder Leinen durchwegs handgenäht.

Für meine Versuche und Experimente hab ich  meine Werkstätte entsprechend ausgebaut.

Noch viel mehr hat sich mit Zelt und Lager getan, das Zelt wurde mehrfach aus- und umgebaut, ist dadurch zwar etwas kompliziert geworden, bietet aber viel Raum für alle Aktivitäten.

Im Jahr 2013 konnte ich meine Darstellung als Tarmes, der Schuster mehrmals mit großem Erfolg praktisch erproben. Aggstein, Lockenhaus, Riegersburg, Pöchlarn waren nur einige Lager die ich besucht habe. Und dank gründlicher Recherche kann ich wirklich etwas über die Entwicklung der Schuhe erzählen, das Handwerk auch zeigen, und den Besucher auch die Werkstücke und Materialien griffig näherbringen. Auch sonstige Lederarbeiten und Messerbau ist im Programm. Für diese Saison möchte ich auf jeden Fall noch die Einrichtung um Tisch und Hocker erweitern. Und noch nicht ganz aufgegeben habe ich die Idee auch die Laugenherstellung zu zeigen.

Heuer will ich diese Idee auf die nächste Stufe heben und mit Freunden als Der Tross auftreten. Und dabei auch mein Lager weiter ausbauen, mit Arbeitstisch und auch für Kinder die Möglichkeit Beutel selber zu machen. Mal sehen wie das ankommt.

Und weil im Internet sowieso nichts verschwindet: Anschließend auch die alte Version:

Um es gleich vorauszuschicken: Ich bin kein Historiker. Weit entfernt, hauptberuflich sitze ich vor dem Computer. Aber ich war immer ein

Praktiker, ein Bastler, ein Schrauber. Und immer dran interessiert etwas Neues zu lernen. Dabei lasse ich mich gerne von Aufgabe zu Aufgabe treiben.

Und weil ich meine Freunde und Verwandten gern an meinen Projekten teilhaben lasse habe ich hier einen Überblick gesammelt.

Interessiert euch etwas davon?
Keine Scheu, hier sind meine Kontaktdaten:

Markus Pollack
holzwurm@tarmes.at
0676 3919150
Ocwirkgasse 7/2/23
1210 Wien

Die Fragen

Wie näht man Leder? Wie wird ein Schuh draus? Wie wird Stoff gefärbt? Ein Bogen gemacht, Pfeile dazu? Ein Messer geschmiedet und mit Griff und Scheide versehen? Heute bestellen wir im Internet und fragen nicht mehr nach. Für mich sind aber genau diese Fragen spannend!

Als alter Bastler hab ich mir im Laufe der Zeit eine recht vielfältige Werkstätte eingerichtet. Und mir auch die Zeit genommen Neues auszuprobieren. Holz wird immer mein Favorit bleiben, aber Eines gibt das Andere. Wenn ich nähe frage ich mich wie man webt, das führt weiter zum Färben, zum Spinnen, überhaupt zu Faser und wie man die gewinnt.
Eine Abzweigung führt zum Waschen – und damit zur Seife. Oder zum Leder, zum Gerben. Dann beginne ich zu experimentieren. Die Ergebnisse – und teilweise auch der Weg dorthin – sollen auf den hier versammelten Seiten gezeigt werden

Was ich so nicht klären kann versuche ich mir in Kursen anzueignen. Teils auch weil z.B. schmieden in einer Wohnung eher schwierig ist.

Aber es gibt auch andere Fragen, die jetzt so direkt mit Handwerk nichts zu tun haben – oder doch?: wie macht man einen richtigen Obst-Baumschnitt? Welche “Unkräuter” sind essbar, ja schmackhaft? Wie bäckt man einfaches Brot, am offenen Feuer? Hier habe ich das Glück die theoretisch erworbenen Kenntnisse auch praktisch umsetzen zu können. Mit guten Ergebnissen, die auch schmecken. Und mich nebenher auch mit Schnittholz beliefern.

Machen wir Mittelalter!

Wo findet man Informationen zu solchen Themen? Eine reiche Quelle ist die immer größer werdende Mittelalter-Gemeinschaft, sowohl im Internet als auch im realen Leben. Man kann sagen, ich hab mich infiziert mit dem Mittelalter-Virus.

In meiner “Darstellung” wie es heute so gern genannt wird strebe ich die Zeit so um das 9.-10. Jahrhundert an. Als Österreich grad mal am Entstehen war, ein Tummelplatz von Karolinern, Franken, Bayern, Slawen, Awaren und Magyaren. Eine wilde Zeit im Umbruch.

Spannend wie ein Krimi.

Und wie war das so im Mittelalter? – Wenn überhaupt Nachnamen dann Gewerbe oder einfach das Dorf oder die Stadt wo man zuhause ist. Und Jedlersdorf hieß 1108 mal Urleugestorf. Oder auch Urliughestorf, da gab es aber schon Weingärten, also muss es schon etwas früher…aber ich schweife ab, so jedenfalls kam der seltsame Namen zustande.Meine Werkstatt

Mittelalterlicher Spinner?

Warum Mittelalter? Ist es nicht peinlich oder kindisch mit selbstgebasteltem Kostüm auf Feste, Märkte und Konzerte zu gehen? Die Gründe mögen vielfältig sein, mir macht es einfach Spass, man trifft sich mit Gleichgesinnten, kann herzeigen was man so gebastelt hat, und holt sich neue Ideen, Tipps und Tricks. Und es gibt keine bessere Abwechslung zu meinem Brötchen-Job.

Und sonst?

Wird es hier Termine von Veranstaltungen geben wo ich mich herumtreiben werde, Fotos derselben, Lustiges, Rezepte zum Kochen (nicht nur mittelalterlich) und was mir sonst noch einfällt. Damit nicht alles nur auf’s Basteln hinausläuft.

Diese Homepage soll aber auch einen weiteren Zweck erfüllen: Bislang war alles verteilt – Picasa Webalben, Foren, Facebook, Blogger. Sehr zeitaufwendig, und schwierig zu warten, und, wie immer wenn man auf zuvielen Kirtägen tanzt – langsam nervig. In Zukunft möchte ich hier alles konzentrieren.

5 Gedanken zu „Über Tarmes“

      1. War auch die Überlegung hier, da der Empfänger doch zu meinen “gewichtigeren” Freunden zählt. Aber ich geh trotzdem noch auf die Suche nach Belegen *ggg*

  1. Tolle Seite – kann ich nur gratulieren! Darf ich fragen, wie du die Hechel gearbeitet hast? Bin schon lange auf der Suche nach einem Exemplar und schrecke auch vorm Selbermachen nicht zurück, wenn ich nur wüsste wie es geht.
    lg Antje

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