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Das Vogelmesser

im Wikinger-Stil. Das Griffende ist als Vogelkopf gestaltet, die Augen und einige Risse die leider erst beim schnitzen aufgetaucht sind mit einem Bruchstein-Inlay aus Olivinen ausgefüllt. Die Klinge ist wieder mal eine finnische Lauri-Klinge, eher schlank und kurz – doch lasst euch von den ersten Bildern nicht täuschen wo der Griff noch eher plump aussieht, da war noch viel Material in Reserve. Es wurde ein elegantes kleines Messer draus, ein Geschenk für eine Lady.

Wieder ein neuer Messergriff – sort of

Ein Messer ist ein Messer, also warum nicht einen neuen Griff machen?

War ja auch wirklich keine Schwierigkeit, der Unterschied zu einem normalen Griff ist nur das dicke Stück Hartleder hinter dem Heft, dass bei Stößen als Dämpfer fungiert.

Die alte Lederwicklung habe ich wieder verwendet, gerade die Gebrauchsspuren machen es schön.

Aber sonst:

Es ist trotzdem nur  ein größeres Messerchen *ggg*

Mal wieder ein kleines Messerchen

Normal macht man zuerst ein Messer, dann die Scheide passend dazu. Hier kam es anders: eine Scheide mit dem Wunsch nach einem passenden Messer.

Ganz genau war es nicht möglich eine passende Klinge zu finden, also hab ich was Ähnliches gesucht, und dann alle Teile aufeinander abgestimmt.

Die Klinge ist eine finnische Tommy-Klinge von Anssi, mörderisch scharfer Karbonstahl, mit dem typischen rhombischen Querschnitt. Daher auch sehr stabil. Als Griffhölzer hab ich Kirsche und Apfel verwendet, mit Messingplatten dazwischen und als Abschluss. Alles gut vernietet, wobei ich mich jetzt schon über einen echten Niethammer freue den ich in den nächsten Tagen zugeschickt bekomme. Dann wird das künftig einfacher.

Das Ergebnis ist tadellos, der Schwerpunkt genau wo er sein soll, bin sehr zufrieden. Wie üblich am Ende dann mit Leinöl eingelassen.

Die Scheide hatte keinen Keder, und war auch sonst etwas weich. Also komplett auseinander genommen, Versteifungen rein, ein ordentlicher Keder, und, um es an die längere Klinge anzupassen, auch gleich um ein gutes Stück länger gemacht.  Auch hier finde ich das Ergebnis gelungen – und gerade durch die ungewöhnliche Aufgabenstellung ist auch wieder ein Unikat entstanden.

Das Obsidianmesser in Arbeit

Ein Messer für Martin den Schamanen. Langsam wird es was, der Griff lässt noch einiges an Interpretation und Arbeit zu – aber das ist das schöne bei Holz, was draus wird – entwickelt sich langsam.

Die Herausforderung hier: nur natürliche Materialien: Apfel, Obsidian, Rohhaut, Birkenteer und Bienenwachs.

Und keine modernen Werkzeuge, d.h. primär nur ein anderes Messer zum Schnitzen und Abziehen. Beim Feinschliff muss ich aber dann doch auf Modernes zurückgreifen – hab nicht genug Schachtelhalme…..

Update: leider muss dieses Projekt derzeit mal zurückgestellt werden.