Nadelbindenadeln

Wieder mal was aus der Abteilung Holzwurm.

Von meinen Messerbau-Aktivitäten hab ich einige Abschnitte von Edelhölzern aufgehoben, die zwar nicht mehr für einen Griff, sehr wohl aber noch für edle Nadelbindenadeln reichen. Hier werden in nächster Zeit auch noch Einige hinzukommen, hab noch Perückenstrauch, Apfel und Zwetschke vorbereitet.

Alles natürlich fein säuberlich poliert, es soll ja etwas Besonderes werden.

Als Anfang mal: eine Nadel aus Eisenholz und zwei vom fast goldenen Perückenstrauch:

Germanenfest in Elsarn 2016

Wie jedes Jahr zum Nationalfeiertag gab es auch heuer wieder das Germanenfest in Elsarn.

Also sind wir (zwar nur in kleiner Besetzung, aber doch) ausgerückt. Und die Wettergötter waren gnädig, es war zwar zeitweise bedeckt, aber trocken und warm.

Wir konnten auch einige gute Unterhaltungen führen, und haben ein paar neue Sachen gelernt. Unterm Strich war das Angebot aber gegen die Vorjahre stark reduziert, schade.

Ton

Wieder mal ein neues Experiment. Bei einer Baustelle nahe beim Büro haben Tiefbohrungen große Brocken zu Tage gefördert die mir sehr interessant aussehen. Also hab ich gleich mal bei Gelegenheit den Kofferraum vollgeladen und eingelagert. Tipps aus dem Freundeskreis reichen von “ausprobieren” bis “Wiener Lettn, gehört gemagert”.

Aber soweit bin ich noch nicht. Jetzt beginnt mal der mühsame und zeitaufwändige Teil: den Ton aufschlämmen und vom groben Sand und Steinen reinigen. Und dann muss der ja erst wieder soweit trocknen das er überhaupt verwendbar ist.

Schloß Rosenau und Burg Ottenstein

Was machen wir so an einem Wochenende? Zwei Hausflohmärkte abklappern, und ein paar alte Gemäuer besuchen.

Diesmal war das Freimaurerschloß Rosenau dran, heute ein nettes Hotel, mitten in einer Parklandschaft und wunderschön hergerichtet. Leider aber nur teilweise zugänglich.

Fast bei uns zu Hause, und auf jeden Fall einen Besuch wert ist die Burg Ottenstein. Hoch über dem Kamptal auf einem Felsen gelegen, mit einem wunderschönen Vorhof, tollen Schmiedearbeiten und einer (leider verschlossenen) Kapelle mit alten Fresken.

Wir freuen uns schon auf den Weihnachtsmarkt dort, den werden wir sicher besuchen.

Rappottenstein

Lang hatten wir es uns vorgenommen, an einem der letzten Wochenenden haben wir es endlich mal geschafft: Die Burg Rappottenstein zu besichtigen.

Erbaut im 12. Jahrhundert, mit einigen Erweiterungen in der Renaissance, ist es ein eindrucksvolles Gemäuer tief im Wald etwas südwestlich von Zwettl versteckt.

In der Burg selbst sind viele Details erhalten, von alten Fresken, Verzierungen an Wänden und Mauern über nette Schmiedearbeiten. Das wirklich eindrucksvolle ist aber das Urgestein auf dem die Burg aufgebaut ist, und in dem auch Keller und Zisterne hineingeschlagen sind. Waldviertler Polstergranit at it’s best.

Sehr empfehlenswert, auch wenn die Führung für unsere Verhältnisse viel zu kurz und hastig war 😉