Heringe und Ziesel

Das Wochenende haben wir wieder mal in Höflein verbracht. Einerseits um den Schaden am Ofen zu begutachten (habe den letzten Artikel um einige Fotos ergänzt), andererseits um das Zelt einmal mit den neuen Heringen vom Scheunenschmied auszuprobieren. Die sind eine Wucht, ich finde den stilisierten Schafskopf einfach gelungen, und halten tun sie auch. Da Höflein immer eine sehr windreiche Geschichte ist war das gleich ein ordentlicher Extremtest. Auch ziehen lassen sie sich – dank der Kopfform – sehr leicht. Gespannt bin ich wie sich das auf steinigem Boden macht.

Und da es in Höflein kein Mittelalterfest ist war es auch kein Problem einen Heurigentisch mit Bänken in den Schatten des Zelts zu verfrachten – was bei den Temperaturen dringend nötig war 😉

Das Tierleben war in Höflein auch wieder sehr reichlich unterwegs, besonders süß (auch wenn ich nicht wirklich nah genug rangekommen bin) war das kleine Ziesel.

Vandalenschaden in Höflein

Leute, ich bin echt grantig. Eigentlich wollten wir kommendes Woende mal wieder nach Höflein pilgern und dort ein zusätzliches Dach bei unserem Lehmofen aufstellen. Damit auch der Bäcker und die Besucher bei der Zubereitung nicht mehr im Regen steht. Und jetzt?

Pilgern wir trotzdem raus, aber nicht um was Neues zu bauen sondern um zu sehen ob der Schaden den irgendwelche unbekannte Vollidioten angerichtet haben noch zu beheben ist. Was bitteschön bringt es irgendjemand für einen Kick auf ein fremdes Grundstück zu kriechen und dort einen Lehmofen kaputt zu hauen? Diese Geisteskinder müssen eigentlich ständig über einer Grube stehen damit der Minus-IQ unter ihnen nicht streift.

Grantig! Erwischen werma eh kan, aber wenn…