Aggstein mit der A.L.B.S

Liebe Freunde und Besucher dieser Seite, dieses Wochenende war einfach schön. Weil ich war mit meinen Freunden von der Austrian Longbow Society (Link re.) auf der Burgruine Aggstein als Schuster unterwegs.

In der wunderschön  zerklüfteten Szenerie der Burgruine Aggstein haben wir bei Nebel und Regen unser Lager aufgeschlagen. Aber die Wettergötter waren uns hold, der Samstag war zwar bewölkt, aber regenfrei, und der Sonntag hat uns mit Sonnenschein verwöhnt.

Und bei dem guten Wetter konnten wir unserer Handwerksleidenschaft frönen. Bogenschnitzen, Pfeilbau, Schmieden, Schusterarbeiten, Spinnen, Brettchenweben, Hufeisenwerfen –  alles haben wir dargeboten, erklärt, und wir haben es geschafft auch bei starkem Andrang Mittelalter zum Angreifen zu bieten. Und ich bin stolz auf uns: während sich Lagergruppen oft hinter Zäunen und Seilen verschanzen haben wir den Spagat geschafft unsere Besucher wirklich hereinzubitten und trotzdem nicht im Chaos zu versinken.

An dieser Stelle möchte ich mich bei unseren Besuchern bedanken: Danke für das Interesse, die Neugier, das Wissen-Wollen, die vielen Fragen. So macht Handwerken mit Publikum echt Spaß.

Und ein weiterer Dank an meine Mit-ALBS: Ihr seid ein Super-Team.

Lagerleben bei Kampi 2013

Dieses interne Fest ging heuer in die zweite Runde und wird damit schon langsam zur Tradition. Wie schon letztes Jahr klein (naja, sooo klein ist es auch nicht mehr) und fein.

Die Wettergötter hatten ein Einsehen, nach leichten Regenschauern blieb das Wochenende trocken, auch wenn manchmal Wolken durchzogen. Für mich liegt auch immer der Vorteil darin: wenn ich was vergessen hab bin ich nicht weit von Zuhause weg, so konnte ich in ein paar Minuten die vergessenen Teile noch holen.

Ausprobieren konnten wir dadurch auch mal den Bäckerkäfig (steht übrigens zum Verkaufe *hint*, bei Interesse bitte Mail an mich). Schlechte Zeiten für junge Kardinäle, vor allem wenn die Menschenmenge bis auf die Inquisitoren hauptsächlich aus Wikingern, Hexen und Heiden besteht.;-)

Ich konnte mich trotzdem zeitweise der Arbeit widmen und einige Flickschuster-Arbeiten durchführen.

Und als Lohn für einen neuen Auftrag hab ich auch ein tolles gefilztes Hauberl gekriegt (nochmal danke an Sabine). Da wird mir am Hirn so schnell nimmer kalt.

Die Verpflegung war wie immer gediegen, vom Mokkazelt über die Maximus Trossküche bis zum bewährten Wilden Wikinger. Und zum Frühstück gabs ein kleines Eierspeispfandl…..